Mittwoch, 21. August 2013

Max Bentow - Die Puppenmacherin

Rezension: Die Puppenmacherin - von Max Bentow


Klappentext:


Als der Berliner Kommissar Nils Trojan an den Schauplatz eines neuen Mordfalles gerufen wird, ist er zutiefst erschüttert von dem Anblick, der sich ihm bietet: Der Täter hatte eine junge Frau in den Keller gelockt und sie dort auf ungeahnte Weise ermordet – ihr Körper ist erstarrt in einem monströsen Sarkophag aus getrocknetem Schaum. Bei seiner Recherche stößt Trojan auf einen älteren Fall, der verblüffende Parallelen aufweist: Damals konnte die Puppenmacherin Josephin Maurer in letzter Sekunde aus einem Keller befreit werden, der Angreifer hatte bereits Spuren seiner makabren Handschrift auf ihrem Körper hinterlassen. Doch der als Täter identifizierte Karl Junker gilt inzwischen als tot – kann es sein, dass jemand ihn kopiert? Oder ist er doch noch am Leben, besessen davon, sein grausames Werk fortzusetzen? Trojan bittet die Psychologin Jana Michels um Hilfe, denn er ahnt, dass der Mörder in einen Wahn verstrickt ist, der sich seiner Vorstellungskraft entzieht – und dass das Töten noch lange kein Ende hat.
 
Buchdaten:
 
  • Broschiert: 384 Seiten
  • Verlag: Page & Turner (23. Juli 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442204046
  • ISBN-13: 978-3442204045

  • Meine Meinung:

    Mir fehlte zum Teil etwas die Spannung, und gerade die Geschichte um Trojan's Vater bleibt mir ungeklärt. Das Buch ist sicherlich nicht schlecht, teilweise sogar spannend. Max Bentow lockt einem gekonnt auf eine falsche Fährte, doch dann kommt letztendlich "Kommissar Zufall" zu Hilfe und er auf die richtige Spur. Die Spur, die er findet, empfinde ich als konstruiert. Und dann geht alles Schlag auf Schlag. Er kennt genau alle nächsten Schritte, fährt gezielt zum richtigen Ort, findet was er sucht (natürlich ohne Unterstützung anzufordern) und es kommt zum Showdown. Für Einsteiger im Thrillergenre dürfte das Buch einige Überraschungen präsentieren, aber wenn man schon sehr viele Bücher in diesem Bereich gelesen hat, offenbart sich ein Ende wie man es bei fast jedem zweiten Buch vorfindet.
     
    Bewertung auf meiner Skala:
     
    75 %
     

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