Mittwoch, 14. August 2013

Marc Ritter - Kreuzzug

Rezension: Kreuzzug - von Marc Ritter 

 
Klappentext:Attentäter sprengen den Tunnel der Zugspitzbahn. Der Zug: mittendrin. Dann stürzt die Seilbahn ab. 5.000 Menschen auf dem Gipfel sind Geiseln. BKA, Bundeswehr und CIA scheitern. Doch niemand rechnet mit Thien Hung Baumgartner, der den Berg wie seine Westentasche kennt.

Buchdaten:
  • Broschiert: 560 Seiten
  • Verlag: Droemer (1. März 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342622618
  • ISBN-13: 978-3426226186

  • Meine Meinung:
    Mit "Kreuzzug" hat Marc Ritter einen spannenden und realistischen Thriller zum Thema Terrorismus in Deutschland geschrieben, der über die gesamte Laufzeit packende Unterhaltung garantiert. Punkten kann das Werk besonders durch seine Glaubwürdigkeit, die der Autor durch die umfangreiche Betrachtung des Anschlages von mehreren Seiten erreicht. Ritter schafft es zudem auch, satirische Elemente in seinem Buch unterzubringen, welche die ernste Thematik regelmäßig etwas auflockern, ohne dabei aber ins Lächerliche abzudriften. Das auftretende lokale und auch politische Personal, vom Zugspitzbahnverantwortlichen über den Bürgermeister bis hin zu Ministerpräsident und mediensüchtigem Verteidigungsminister samt gut gekleideter Gattin (Ähnlichkeiten zu amtierenden und ehemaligen Politikern sind natürlich rein zufällig und nicht beabsichtigt) lassen einen inmitten erzählten Stoffes immer wieder schmunzeln. Für mich ist der Thriller "Kreuzzug" von Marc Ritter eine tolle Neuentdeckung. Der Roman zeigt wieder einmal, dass man sich für einen aktuellen und mitreißenden Thriller nicht unbedingt im angloamerikanischen Sprachraum umschauen muss..
     
    Bewertung auf meiner Skala:
     
    85 %
    




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