Samstag, 2. November 2013

George R.R. Martin - Die Dunkle Königin

Rezension: Die Dunkle Königin- von George R.R. Martin

 
Klappentext:
Die Menschen in den Sieben Königreichen schöpfen Hoffnung, denn endlich ist Frieden eingekehrt. Doch Königin Cersei kann den zweifachen Verlust sowohl ihres Vaters als auch ihres Erstgeborenen nicht verwinden und verliert darüber zusehends die Fähigkeit, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden. Zudem weigert sie sich, die Jungfrau Margaery zu ihrer Schwiegertochter und damit zur künftigen Königin zu machen – nur um einem Bündnis gerecht zu werden. Und statt sich um die Bedrohungen ihres Reiches durch den unruhigen Süden und die Eisenmänner zu kümmern, spinnen die immer verworreneren Sinne der Herrscherin einen tückischen Plan, um das gehasste Mädchen zu Fall zu bringen...
 
Buchdaten: 

  • Taschenbuch: 607 Seiten
  • Verlag: Blanvalet; Auflage: 1. Vollständ. überarb. (19. März 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442268605
  • ISBN-13: 978-3442268603
     
  • Meine Meinung:

    Was mit Band 7 "Zeit der Krähen" begann, findet hier seine Fortsetzung. Gemeinsam mit dem Vorgängerband wird das Bild über die Geschehnisse rund um Königsmund abgerundet. Die Frauen reißen in diesem Buch die Geschichte an sich, während man auf andere Charaktere vergeblich wartet. Cersei intrigiert, teilweise schon verbissen, stärker als je zuvor hinter dem Königsthron. Ganz klassisch "Cherchez la femme" und im Sinne der klassischen Tragödie, verlassen und verraten von all ihren Männern. Ihre eigentliche Verachtung legt sie ganz in einen Satz: "Männer sind solch kolossale Narren. Sogar jene, von denen es in tausend Jahren nur einen gibt."

    Ganz anders Arya, deren Unerschrockenheit zwar so manchem Mann die Schamesröte ins Gesicht treiben könnte, die aber doch genau den Wert echter Verbündeter zu schätzen weiß. Sansa, die mit ihren Schicksalsschlägen tatsächlich gewachsen ist, befindet sich nun scheinbar in Sicherheit, doch man ahnt, dass irgendwo ein Unheil lauert. Gut ist, dass dort draußen eine große starke Frau durch Westeros zielstrebig nach ihr sucht, die Kriegerin Brienne.

    Auch wenn die Handlung nicht immer schnell vorangetrieben wird, setzt Martin den Grundstein für das Ende der Saga. Es bleibt auf jeden Fall spannend. Wie werden sich die Charaktere entwickeln? Wer wird auf wen treffen? Was wird passieren?

    Mein Fazit ist, ich bin immer noch nicht diesem Epos überdrüssig, im Gegenteil. Obwohl manch andere Bände actionreicher waren, finde ich auch diese dem Gesamtepos dienenden Bände der geführten Intrigen und Geschehnisse sehr interessant. Immer mehr taucht man in die große Welt von Westeros ein und ich bin auch am Ende dieses Buches wieder gespannt wie es weitergeht und was zwischenzeitlich jenseits der Mauer im Norden geschehen ist.
     
    Bewertung auf meiner Skala:
     
    85 %

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