Donnerstag, 26. Dezember 2013

George R.R. Martin - Der Sohn des Greifen

Rezension: Der Sohn des Greifen - von George R.R. Martin

Inhaltsangabe:

Die Sieben Königreiche zerfallen weiter im Machtkampf der großen Adelshäuser, die einander eifersüchtig belauern in ihrer Gier nach dem Eisernen Thron. Einigkeit finden sie nur in ihrem Misstrauen gegen Daenerys Targaryen, der rechtmäßigen Erbin der Krone. Gemeinsam mit ihren drei Drachen und einer stetig wachsenden Armee greift sie vom Osten aus nach der Herrschaft über Westeros. Die größte Gefahr droht derweil jedoch aus dem Norden, wo schreckliche Geschöpfe sich erheben, um die Menschen des Südens zu überrennen. Allein Kommandant Jon Schnee und seine wenigen tapferen Männer von der Nachtwache stemmen sich verzweifelt gegen diese finstere Übermacht ...
 
Buchdaten:
 
  • Broschiert: 832 Seiten
  • Verlag: Penhaligon Verlag (21. Mai 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3764531045
  • ISBN-13: 978-3764531041

  • Meine Meinung:
     
    Nachdem die letzten beiden Bände der Reihe für mich nicht mehr ganz so überzeugend waren, geht es in diesem Band ähnlich weiter. Protagonisten, auf die man lange gewartet hat, tauchen endlich wieder auf und die Geschichte geht mit großen Schritten weiter. Endlich werden ein paar lose Enden aufgegriffen und weitergeführt. ABER: ein Ende ist nach wie vor nicht in Sicht. Was auch immer Martin dazu motiviert - ich wünsche mir, dass die Story langsam zusammengeführt wird. Im vorliegenden Band werden etwas weniger neue Charaktere eingeführt, als in den beiden vorherigen. Statt dessen werden die Geschehnisse von Tyrion, Jon Schnee, Daenerys und "Trommelwirbel" Bran weitererzählt. Gut so. Auch spickt Martin "Der Sohn des Greifen" wieder mit einigen neuen Einfällen und interessanten Orten, die schon den Anfang der Reihe zu etwas Besonderem gemacht haben. Die Sprache und der Erzählstil ist auf gewohnt hohem Level - es macht Freude über die Seiten zu fliegen und in die Welt der Intrigen und Machtspiele einzutauchen. Martin schafft es immer noch sehr gut, die Beweggründe und Eigenarten seiner einzelnen Charaktere herauszuarbeiten. Diese Vielfalt auch bezogen auf den Sprachstil der einzelnen Personen habe ich bislang in dieser Konsequenz noch selten erlebt. Es bleibt abzuwarten, ob er die Storyfäden in den nächsten Bänden straffer bündeln kann und auf ein Ende zusteuert.

    Bewertung auf meiner Skala:
    80 %

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