Freitag, 3. Oktober 2014

Carsten Stroud - Niceville

Niceville - von Carsten Stroud



Inhaltsangabe:

Niceville. Eine Kleinstadt im Süden der USA, idyllisch, altmodisch und noch immer fest in den Händen der Gründerfamilien. Hier lässt es sich leben. Aber irgendetwas läuft schief in Niceville. An einem Sommertag verschwindet der kleine Rainey Teague. Zehn Tage später wird er gefunden – in einer alten Gruft. Er liegt im Koma. Nick Kavanaugh, der Ermittler, steht vor einem Rätsel. Niceville findet keine Ruhe mehr. Merle Zane und Charlie Danziger überfallen eine Bank und machen sich mit zweieinhalb Millionen Dollar aus dem Staub. Nach einer Meinungsverschiedenheit knallen sie sich gegenseitig ab. Beide überleben schwer verletzt. Niceville wird zu einem Ort ohne Gnade. Während eines infernalischen Wochenendes überschlagen sich die Ereignisse. Liegt ein Fluch über Niceville? Geht er aus von einem mit schwarzem Wasser gefüllten Loch auf dem Felsen über der Stadt? Man sagt, etwas lebt darin. Doch was?
 
Buchdaten:
 
Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
Verlag: DuMont Buchverlag; Auflage: 1 (27. Januar 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3832196463
ISBN-13: 978-3832196462

Meine Meinung:

Der Roman beginnt vielversprechend mit dem mysteriösen Verschwinden eines Jungens, der in einem Grab wieder auftaucht und endet in einem heillosen Durcheinander von etlichen Handlungssträngen in denen massenweise Personen vorkommen. Für meinen Geschmack waren das eindeutig zu viele Handlungsstränge, besonders der Banküberfall nimmt zu viel Raum in dem Thriller ein und ist im Mittelteil übermächtig, der die Gruselstimmung damit im Keim erstickt. Da dieses Buch der Auftakt zu einer Trilogie ist, bin ich noch etwas gespalten die nächsten Bände zu lesen. Vielleicht wollte der Autor auch noch nicht im ersten Band sein ganzes Pulver verschießen. Trotzdem hätte ich mir ein wenig mehr Gruselfaktor gewünscht.
 
Bewertung auf meiner Skala:
 
75%
 

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