Donnerstag, 12. November 2015

Klaus-Peter Wolf - Ostfriesenmoor


Inhaltsangabe:
 
Den Anblick dieser Leiche würde Ann Kathrin Klaasen nie vergessen: »Der Täter hat mit Hilfe eines Metalldrahtes den Körper eines toten Mädchens nachgeformt und darüber die Haut gespannt. Wie bei einem Fliegengitter, nur viel stabiler … und beweglich.« So stand es im Obduktionsbericht. Dann hat er sein Werk im Moor versenkt. Wer tut so etwas? Und vor allem: Wer kann so etwas? Ann Kathrin Klaasen ist sprachlos, als sie das ganze Ausmaß erkennt, mit dem der Täter hier zu Werke ging. Während das Team in Aurich ersten Hinweisen nachgeht, wird in Norddeich ein Kind vor der Apotheke gestohlen. Und bald darauf verschwindet ein zweites Kind. Sucht der Moor-Mörder nach weiteren Opfern?
Für Ann Kathrin Klaasen beginnt eine der schaurigsten Ermittlungen ihres Lebens.
 
Buchdaten:
 
Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 9 (18. Februar 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3596190428
ISBN-13: 978-3596190423
 
Meine Meinung:
 
Der Kampf ist vollbracht. Ich habe mich tapfer bis zum Schluss durchgekämpft. Oft wollte ich das Buch zur Seite legen, aber dann hat mich der Ehrgeiz wieder gepackt und ich habe tapfer durchgehalten. Die Story ist auf den ersten Seiten interessant, dann aber ganz schnell langweilig, langatmig und unlogisch. Langweilig aus zwei Gründen:
 
1. Es wird zu viel Nebensächliches erzählt, das den Erzählfluss unglaublich verlangsamt.
2. Als nacheinander die Babys entführt werden, weiß der Leser viel mehr als die Polizei, doch ungeachtet dessen werden deren Ermittlungen so breit und langatmig geschildert, dass man verzweifeln möchte, weil die Geschichte einfach nicht vorankommt.
 
Letztendlich konnte mich der Autor einfach nicht mitnehmen und mir fehlte einfach die Spannung. Ich werde wohl kein weiteres Buch von Klaus-Peter Wolf lesen.
 
Bewertung auf meiner Skala:
 
40%

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