Dienstag, 4. Oktober 2016

Robyn Young - König des Schicksals


Kurzbeschreibung:
 
Robert Bruce hat sein Ziel erreicht: Er ist der gekrönte König Schottlands. Doch er hat den Zorn Edwards von England auf sich gezogen. Unter dem gefürchteten Drachenbanner zieht Edward in den Norden, entschlossen, Schottland zurückzuerobern. Die Engländer sind nicht Roberts einzige Feinde. Nach dem Mord an seinem Rivalen John Comyn hat sich das Reich geteilt, seine Truppen sind erschöpft und viele seiner Männer haben sich gegen ihn gestellt. Bruce hat die Krone, doch er hat kein Reich, er hat den Willen, ein Anführer zu sein, doch er hat keine Autorität mehr. Sein Ziel ist es nun, sich den Respekt seiner Nation zurückzuverdienen …
 
Buchdaten:
 
Taschenbuch: 640 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (21. Dezember 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3734100763
ISBN-13: 978-3734100765
 
Meine Meinung:
 
Dieses Buch ist der Abschluss der Trilogie um Robert Bruce, dem schottischen König. Und auch hier ist es Robyn Young gelungen, mich für die Geschichte zu begeistern. Schnell war ich wieder mitten im schottischen Freiheitskrieg angelangt. Allen Beteiligten, sowohl auf englischer wie auf schottischer Seite, merkt man mittlerweile die Entbehrungen und Leiden des jahrelangen Krieges an. Aber keiner kann aus seiner Haut. König Edward I., ein Schatten seiner selbst, kann nicht nachgeben. Im Gegenteil, er geht mit unerbittlicher Härte gegen Robert und seine Verbündeten los. Der aber kann im Norden des Reiches immer wieder Erfolge verbuchen und schart mehr und mehr Anhänger hinter sich. Und als der alte englische König stirbt, wächst seine Macht weiter. Denn Edward II ist ein schwacher König, der die englischen Barone eher gegen sich aufbringt als sie hinter sich zu einen. Aber als Edward II ein Ultimatum beim Kampf um die Burg Stirling erhält, muss er Stärke zeigen und zieht mit seinen Truppen gegen die Schotten. Robert Bruce kann diesen aber eine verheerende Niederlage bei der Schlacht von Bannockburn beibringen. Dieser unerwartete Sieg garantierte die vollständige Akzeptanz von Robert Bruce als König im eigenen Land. Am Ende des Buches geht die Autorin im Epilog auf die Hauptprotagonisten und ihre weiteren Schicksale ein. Dies ist ein runder Abschluss, den so erfährt der Leser noch was aus den einzelnen Personen wurde. Sowohl dieser letzte Band, als auch die gesamte Trilogie um die Unabhängigkeitskriege und den Aufstieg von Robert Bruce hat mir sehr gefallen und war spannend vom Anfang bis zum Ende. Ebenso die Verquickung von Fiktion und wahrer Geschichte ist Robyn Young sehr gut gelungen. Von mir eine uneingeschränkte Leseempfehlung für Liebhaber historischer Romane.
 
Bewertung auf meiner Skala:
 
100%
 

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