Mittwoch, 5. Juli 2017

Klüpfel, Volker / Kobr, Michael - Himmelhorn


Kurzbeschreibung:
 
Der neunte Fall der Bestseller-Autoren Volker Klüpfel und Michael Kobr führt den Kult-Kommissar Kluftinger in die Allgäuer Alpen, genauer gesagt auf das Himmelhorn, einen der gefährlichsten Berge des Allgäus. Natürlich liebt Klufti die Berge – wenn sie kässpatzenförmig auf seinem Teller aufragen. Doch der neueste Streich von Gesundheitsfetischist Langhammer befördert den Kommissar samt E-Bike tief in die Allgäuer Alpen, wo die beiden prompt auf drei Leichen stoßen: ein bekannter Dokumentarfilmer und zwei einheimische Bergführer, die einen Film über die Erstbesteigung des Himmelhorns drehen wollten. Wie es scheint, waren sie dem als äußerst gefährlich geltenden Gipfel nicht gewachsen. Die Ermittlungen im Umfeld der Toten führt Klufti in sehr abgelegene Alpentäler und zu deren starrköpfigen Bewohnern, die noch wortkarger sind als er.
 
Buchdaten:
 
Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
Verlag: Droemer
Erscheinungsdatum: 29. September 2016
ISBN-10: 3426199394
ISBN-13: 9783426199398
 
Meine Meinung:
 
"Himmelhorn" ist der neunte Fall aus der Kluftinger-Reihe von Volker Klüpfel und Michael Kobr. Auch diesmal wird der Leser mit einem Allgäu-Krimi konfrontiert, der natürlich wieder einiges an Slapstick zu bieten hat. Nicht nur das Klufti unter die E-Bike Fahrer geht, er mutiert auch zum Daily Soap Fan und will an der Börse reich werden. So sind wieder etliche Lacher beim Lesen garantiert. Aber auch seine Qualitäten als Kommissar sind wieder gefragt, wenn er auf störrische Allgäuer Bergbauern trifft, um Licht in das Dunkel des Mordfalls zu bringen. Und zu guter Letzt spielen einigen Protagonisten die Hormone einen Streich. So verliebt sich Hefele, Richie Maier und auch noch Dr. Langhammer. Keine leichte Aufgabe für den werdenden Opa Kluftinger, für alle immer die richtigen Worte zu finden. Auch dieser neunte Fall lebt natürlich wieder von der Komik und weniger von dem Kriminalfall. Aber genau diese Komik mag ich an dieser Reihe, denn die Protagonisten bringen mich immer wieder zum Lachen. Als kleiner Kritikpunkt muss ich aber anmerken, dass vielleicht zu viele dieser Szenen ins Buch reingepackt wurden und dann ein abruptes Ende finden, zum Beispiel: Was wird denn nun aus Dr. Langhammers Verhältnis oder dem Richie seiner Schwärmerei für die Polizeipräsidentin? Hier wäre eine Fokussierung auf etwas weniger Nebenschauplätze für mich mehr gewesen. Aber in Summe konnte mich auch dieser neunte Fall des Kommissar Kluftinger wieder gut unterhalten und ich bin gespannt, wie sein Leben als frischgebackener Opa dann im nächsten Buch weitergeht.
 
Bewertung auf meiner Skala:
 
80%
 

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