Freitag, 14. März 2014

Andreas Gruber - Herzgrab

Rezension: Herzgrab - von Andreas Gruber



 Inhaltsangabe:
 
Die junge Wiener Privatdetektivin Elena Gerink hat den Ruf, bisher noch jede vermisste Person gefunden zu haben. Doch die Suche nach dem verschwundenen weltbekannten Maler Salvatore De Vecchio gestaltet sich schwieriger als gedacht. Als überraschend ein letztes Gemälde von ihm auftaucht, weist ihr das den Weg in die drückende Schwüle der Toskana. In Florenz trifft Elena auf ihren Ex-Mann Peter Gerink, der als Spezialist des Bundeskriminalamts nach einer in Italien verschwundenen Österreicherin sucht. Schon bald erkennen sie, dass die Ereignisse zusammenhängen – auf eine derart perfide und blutige Art und Weise, dass Elena und Peter dem Fall auch gemeinsam kaum gewachsen scheinen.
 
Buchdaten:
 
  • Taschenbuch: 544 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (18. November 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442480175
  • ISBN-13: 978-3442480173

  • Meine Meinung:
     
     

     Gruber gelingt es erneut, ein Ermittlerteam an den Start zu bringen, das mir noch länger im Gedächtnis bleiben wird. Scatozza ist eine italienische Schmalzlocke, wie er im Buche steht, man kann ihn sich richtig bildlich vorstellen. Die Kapitel wechseln immer zwischen den beiden Handlungssträngen ab und führen dann im Fortlauf der Geschichte mehr und mehr zusammen. Kaum ist es so richtig spannend und man will wissen wie es weitergeht, wechselt dadurch die Geschichte. Geschickt verwirrt der Autor, legt falsche Fährten und schafft "Aha"-Effekte. Gerade in diesem Thriller ist mir aufgefallen, wie geschickt Andreas Gruber im ganzen Buch Kleinigkeiten einbringt, die hinterher von wichtiger Bedeutung sind, so dass am Ende alles passt und geklärt ist. In Summe für mich ein gelungener Thriller und ein weiterer Roman von Gruber der mir gut gefallen hat. Der Wiener Schriftsteller mausert sich für mich immer mehr zu einem meiner derzeitigen Favoriten.


    Bewertung auf meiner Skala:


    95 %

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