Sonntag, 19. Januar 2020

Petra Mattfeldt - Die letzte Fahrt


Kurzbeschreibung:

Auf einem Autobahnrastplatz wird eine Frauenleiche gefunden. Nur aus der Nähe ist zu erkennen, dass die aufwendig zurechtgemachte Frau tot ist. Die Leiche hat frappierende Ähnlichkeit mit der vermissten Carla Bornkamp. Doch die Identifizierung der Toten ergibt, dass es sich um eine andere Frau handelt, die bereits vor vielen Jahren verschwunden ist. Ist es purer Zufall oder hat die Polizei es mit einem Serientäter zu tun? Und wo war die aufgefundene Tote über all die Jahre?
Kriminalhauptkommissar Marcus Labrenz und der Journalist David Cramer, der bereits seit Monaten im Fall Bornkamp Recherchen betreibt, stehen vor einem Rätsel. Die beiden steigen immer tiefer in den Fall ein und suchen verzweifelt nach einer Verbindung zwischen den Frauen, nicht ahnend, dass der Täter ihnen immer einen Schritt voraus ist. Können Labrenz und Cramer den Mörder identifizieren und stoppen, bevor es weitere Opfer gibt? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Buchdaten:

Taschenbuch: 284 Seiten
Verlag: Edition M
Erscheinungsdatum: 13. März 2018
ISBN: 9781503947207

Meine Meinung:

"Die letzte Fahrt" ist ein Krimi von Petra Mattfeldt. Scheinbar in aller Ruhe sitzt eine Frau auf einer Parkbank auf einem Autobahnrastplatz. Doch sie wurde nur aufwendig in Szene gesetzt, denn sie ist tot. Vom Aussehen gleicht sie Carla Bornkamp, einer seit Monaten vermissten Frau. Doch schnell stellt sich heraus, dass es sich um eine andere Frau handelt, die bereits seit vielen Jahren als vermisst gilt und ihr Tod aber erst vor kurzem eintrat. Was geschah in all den Jahren dazwischen? Als Ermittler lässt die Autorin dabei zwei befreundete Männer agieren, den Kriminalhauptkommissar Labrenz und den Journalisten Cramer. Letzterer hat sich richtiggehend in den Fall verbissen und setzt alles daran Labrenz zu unterstützen und dem Verschwinden der Frauen auf den Grund zu gehen. Die Geschichte wird dabei in zwei Handlungssträngen erzählt. Zum einen die laufenden Ermittlungen um dem Täter auf die Spur zu kommen, zum anderen die Erlebnisse der entführten Frauen mit ihrem Peiniger in ihrem Gefängnis. Während die Ermittlungsarbeit mit klassischen Befragungen und Recherchen voranschreitet, wird der Leser aber auch mit den Qualen der Frauen konfrontiert. Dabei wird der wahnsinnige Täter von der Autorin so überzeugend dargestellt, dass man fast selbst mit der Angst der Frauen beim Lesen konfrontiert ist. Man hält den Atem an, Gänsehautfeeling pur. Während des gesamten Krimi bleibt daher die Spannung immer auf hohem Level, so dass man einfach nur immer weiterlesen möchte. Man fiebert mit den Opfern in der Gewalt des Psychopathen richtig mit. Für mich ein hervorragender Krimi von Petra Mattfeldt, den ich jederzeit weiterempfehlen kann.

Bewertung auf meiner Skala:

100%


Montag, 13. Januar 2020

Elias Haller - Der Todesschöpfer


Kurzbeschreibung:

Im Kofferraum eines gestohlenen Wagens stößt die Leipziger Polizei auf einen unheimlichen Fund: eine Glasfigur, in die ein menschlicher Schädel eingeschlossen ist. Kriminalhauptkommissarin Klara Frost übernimmt die Ermittlungen und entdeckt im Oberkiefer eine Zahl, die darauf hindeutet, dass es womöglich weitere solcher Glasgegenstände mit Skelettteilen gibt. Schnell muss Frost feststellen, dass sie einen Serienmörder jagt, dem das BKA schon einige Jahre auf der Spur ist.
Als die Ehefrau eines Glasfabrikanten verschwindet, überschlagen sich die Ereignisse und die Rollen von Jägern und Gejagten verschieben sich. Bald gerät auch Frost ins Visier des Killers – und dieser gibt sich bei der Herstellung seiner Kunstwerke nicht mehr nur mit den Knochen seiner Opfer zufrieden.

Buchdaten:

Taschenbuch: 380 Seiten
Verlag: Edition M
Erscheinungsdatum: 31. Juli 2018
ISBN: 9782919801008

Meine Meinung:

"Der Todesschöpfer" ist der zweite Band aus der Klara-Frost-Reihe von Elias Haller. Kriminalhauptkommissarin Klara Frost bekommt es diesmal mit einem besonders perfiden Täter zu tun. Einer, der über das Darknet Glasskulpturen mit eingearbeiteten Leichenteilen verkauft. Kurz darauf verschwindet auch noch die Ehefrau eines Glasfabrikanten und das BKA interessiert sich ebenfalls für den Fall. Schnell wird Klara Frost klar, das sie es mit einem Serientäter in völlig anderen Dimensionen zu tun hat. Bereits im Prolog wirft der Autor den Leser mitten ins dramatische Geschehen um danach die Zeit vier Tage zurückzudrehen. So ist zwar bekannt was kommt, aber der Weg dorthin wird erst nach und nach aufgezeigt. Spannend, teilweise mit Gruselfaktor erlebt man die Ermittlungen der Kriminalhauptkommissarin sowie die Machenschaften des Täter. Immer mehr nimmt die Geschichte rasant Fahrt auf, bis es zum Showdown kommt. "Der Todesschöpfer" ist ein gelungener und actionreicher Thriller, der Hochspannung garantiert und den Leser in seinen Bann zieht.

Bewertung auf meiner Skala:

95%

Montag, 6. Januar 2020

Jutta Maria Herrmann - Böse bist Du


Kurzbeschreibung:

Er ist ein Mörder. Du bist dir sicher. Doch niemand glaubt dir. Er wird dich töten, wenn du ihm nicht zuvorkommst.
Fünfzehn Jahre zuvor. An einem Sommertag zeltet eine Clique Jugendlicher an einem einsamen Waldsee. Noch ein Mal wollen sie miteinander feiern, bevor sich ihre Wege nach dem Ende der Schulzeit trennen. Am nächsten Morgen sind vier von ihnen tot.
Nur ein Mädchen überlebt schwer traumatisiert. Die Bilder der schrecklichen Nacht sind für alle Zeit in ihrem Kopf. Immer wieder glaubt sie, in Fremden den Mörder ihrer Freunde zu erkennen. Und als er ihr eines Tages tatsächlich gegenübersteht, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung. Sie ahnt nicht, dass sie damit Ereignisse auslöst, die den Horror der Mordnacht am See noch übertreffen.

Buchdaten:

Taschenbuch: 264 Seiten
Verlag: H&N Verlag
Erscheinungsdatum: 2. Juni 2019
ISBN: 9781071355206

Meine Meinung:

"Böse bist Du" ist ein Psychothriller von Jutta Maria Herrmann. Im Juli 2003 zum Ende der gemeinsamen Schulzeit wollen vier Jugendliche nochmal gemeinsam an einem einsamen See zelten. Doch das Vergnügen währt nur kurz, denn schon bald sind sie alle tot. Die Protagonistin Michaela hat anscheinend die Tat gesehen und ist bis heute traumatisiert. Als sie einen der angeblichen Täter fünfzehn Jahre später an der Stimme erkennt, löst dies eine Spirale bei ihr aus. Diese führt sie selbst unweigerlich immer mehr ins Verderben. Die Autorin hat mit diesem Thriller im Oktober 2019 den Kindle Storyteller Award gewonnen. Ich war daher sehr gespannt auf diesen Thriller. Von Beginn an erzeugt er auch eine latente Spannung, die sehr lange anhält. Genau dies lies mich auch direkt über die ersten zweihundert Seiten richtig fliegen. Zwar wird einem schnell klar dass hinter den traumatischen Erinnerungen von Michaela mehr stecken muss, aber nur nach und nach lichtet sich der Nebel. Auch die Möglichkeit neuer Varianten des tatsächlichen Tathergangs eröffnen dadurch neue Perspektiven. Für die Protagonistin aber weiterhin eine Einbahnstraße. Leider kann der Thriller diese tolle Spannung nicht ganz bis zum Ende halten. Denn es ergeben sich einige Ergebnisse für mich dann zu schnell und auch nicht immer zwangsläufig logisch. Hier hätte ich mir dann doch ein wenig mehr erwartet. Das ist aber wirklich nur leichter Abzug in der B-Note. In Summe ist der Autorin ein spannender Psychothriller gelungen, ein Pageturner der den Leser fesselt.

Bewertung auf meiner Skala:

90%

Sonntag, 5. Januar 2020

Carolin Römer - Kein Grab für die Ewigkeit


Kurzbeschreibung:

Ein Kind wird entführt, ein Journalist taucht unter, und Fin O’Malley irrt, wenn er glaubt, das alles habe nichts mit ihm zu tun. Spätestens als zwei Schläger ihn bedrohen, weiß er, dass er sich, wenn auch widerwillig, einmischen muss, sehr zum Unmut von Detective Caitlin da Silva, die in diesem brisanten Fall keine unkonventionellen Ermittlungen riskieren will.
Ein Toter bringt die Beiden schließlich auf die entscheidende Spur und zurück in eine Zeit, als im Norden Irlands ganz eigene Gesetze galten und Menschen einfach spurlos verschwanden. Und Fin muss lernen, dass ein Geständnis nicht unbedingt die Wahrheit bedeutet.

Buchdaten:

Broschiert: 250 Seiten
Verlag: CONTE-VERLAG
Erscheinungsdatum: 1. März 2019
ISBN: 9783956021800

Meine Meinung:

"Kein Grab für die Ewigkeit" ist der fünfte Band aus der Fin-O'Malley-Reihe von Carolin Römer und zugleich mein erster gelesener Krimi der Autorin. Fin O'Malley ist ein Ex-Polizist, der gerade versucht seinem Leben einen neuen Plan zu geben. Er hat es in das Finale einer Koch-Show geschafft und wartet im Studio gespannt auf seinen Auftritt. Doch dieser verzögert sich, da alle Sender gerade über einen aktuellen Entführungsfall eines Jugendlichen von prominenten Eltern berichten. Und dann erreicht ihn auch noch der Anruf seiner Ex-Frau mit der Nachricht die gemeinsame Tochter wäre verschwunden. Schon gerät er mitten zwischen die Fronten bei der Aufklärung eines neuen Fall. Ich kannte diese Reihe noch nicht und wurde durch mein Faible für Irland am Verlagsstand auf der Frankfurter Buchmesse auf diesen Krimi aufmerksam. Mit Fin O'Malley hat die Autorin einen Protagonisten am Start, der mir auf Anhieb gefiel. Erst mit Sorge um die eigene Tochter, dann mit Verantwortungsbewusstsein gegenüber seiner Ex-Frau bis hin zum Ermittler, der seinem Spürsinn als Ex-Polizist folgt. Genau dieser systematische Aufbau der Story, in der sich immer mehr Wendungen und Geheimnisse innerhalb der Familie des Entführungsopfer auftun, gefiel mir sehr. Eingebettet in dem Flair von Irland hat Carolin Römer hier einen klassischen Krimi geschrieben, der für den Leser eine konstante Spannung bereithält. Mir hat dieser Band sehr gut gefallen und ich frage mich warum ich noch nicht früher auf diese Reihe aufmerksam wurde. Da werde ich sicherlich auch noch die vier Vorgängerfälle rund um Fin O'Malley lesen.

Bewertung auf meiner Skala:

100%

Donnerstag, 2. Januar 2020

Bernhard Hofer - Tannenfall - Der erste Schnee


Kurzbeschreibung:

Staatsanwältin Marlene Castor zieht sich nach einem beruflichen Rückschlag mit ihrer Tochter Lya in die Abgeschiedenheit der Berge zurück, doch die Ruhe währt nicht lange. Bei einem gemeinsamen Ausflug verschwindet Lya. Eine fieberhafte Suche beginnt. Die wenigen Spuren verweisen immer wieder auf den mysteriösen Ort Tannenfall, um den sich zahllose Legenden ranken und von dem niemand weiß, wo genau er zu finden ist. Gemeinsam mit dem schweigsamen Bergführer Jakob begibt sich Marlene auf eine Reise, die sie weit über die Grenzen des eigenen Verstandes und tief in die eigene Psyche führt.

Buchdaten:

Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
Verlag: Emons Verlag
Erscheinungsdatum: 17. Oktober 2019
ISBN: 9783740806361

Meine Meinung:

"Der erste Schnee" ist der erste Teil der Tannenfall-Saga von Bernhard Hofer. Die Staatsanwältin Marlene Castor nimmt sich mit ihrer Tochter eine Auszeit und fährt in den österreichischen Luftkurort Semmering. Inmitten der Berge will sie zur Ruhe kommen, aber in dieser Abgeschiedenheit sollen junge Frauen verschwinden. Alles rankt sich um den Ort "Tannenfall", der aber auf keiner Karte verzeichnet ist. Was entspringt Halluzinationen und was der Wahrheit? Wer ist gut und wer böse? All diese Fragen hält der Autor für den Leser bereit. Leider habe ich mich dabei sehr schwer getan in die Story reinzukommen. Immer wieder rätselte ich wie alles zusammenhängt und kam nicht wirklich auf einen Nenner. Zwar wird das düstere Seelenleben von Marlene Castor immer wieder gut in Szene gesetzt, aber mir erschloss sich doch nur zögerlich wo die Reise im Roman hingeht. Erst spät erkannte ich für mich was das eigentliche Kernthema ist und letztendlich hatte ich am Ende doch offene Fragen. "Tannenfall - Der erste Schnee" ist vom Schreibstil durchaus sehr gut, thematisch konnte es mich aber leider nicht ganz einfangen und überzeugen.

Bewertung auf meiner Skala:

60%

Sonntag, 29. Dezember 2019

Jeroen Windmeijer - Das Paulus-Labyrinth


Kurzbeschreibung:

Archäologische Sensation und grausiger Fund zugleich: Durch einen Unfall bei einer feierlichen Ausgrabungszeremonie in Leiden wird ein unbekannter Tunnel freigelegt. Der Archäologe Peter de Haan wittert eine einmalige Entdeckung, schließlich blickt die Universitätsstadt auf eine jahrtausendealte Geschichte zurück. Doch als de Haan als erster die Einsturzstelle in Augenschein nimmt, findet er den blutverschmierten Körper eines Mannes. Wer wusste von dem Tunnelsystem und hat ihn dorthin gebracht? Für Peter de Haan ist dies nur das erste Rätsel von vielen, die ihm den Weg zu einem mysteriösen vorchristlichen Geheimbund weisen.

Buchdaten:

Broschiert: 432 Seiten
Verlag: HarperCollins
Erscheinungsdatum: 6. Dezember 2019
ISBN: 9783959673709

Meine Meinung:

"Das Paulus-Labyrinth" ist ein Thriller von Jeroen Windmeijer. Das Geschehen spielt sich dabei in der niederländischen Stadt Leiden ab. Der Archäologe Peter de Haan wird mit Anhängern des Mithraskult konfrontiert. Von der Polizei selbst gesucht als angeblicher Verdächtiger in einem Todesfall muss er seine verschwundene Kollegin Judith innerhalb 24 Stunden finden um sie aus den Fängen der Fanatiker zu retten. Diese stellen ihn vor Rätsel, die in Verbindung mit den sieben Initiationsstufen des Mithraismus stehen. Ein Wettlauf mit der Zeit. Zum Geschehen in der Gegenwart bindet der Autor diese sieben Weihegrade zur Zeit Paulus in die Handlung ein, sowie Vorgänge in der Sekte 21 Jahre vor der aktuellen Handlung. Anfangs kam ich durch diese Sprünge, sowie den oft detaillierten Erläuterungen aus dem Lesefluss. Ebenso durch die sehr genauen Ortsangaben von Peters Weg durch die Stadt Leiden. Hier wäre etwas weniger vielleicht besser gewesen. Mit fortschreitender Handlung aber wurde der Thriller immer spannender. Der Protagonist Peter de Haan ist dabei in etwa die niederländische Ausgabe eines Robert Langdon. Doch dieser Vergleich hinkt, denn an diesen reicht er meiner Meinung nach nicht ganz heran. Denn obwohl die Spannung kontinuierlich zunimmt, bleiben am Ende für mich einige Details offen. In Summe ein gut erzählter Thriller für Leser mit Interesse an mysteriösen Geheimbünden, aber doch noch mit einem Quäntchen Luft nach oben.

Bewertung auf meiner Skala:

80%

Montag, 23. Dezember 2019

Michaela Kastel - Worüber wir schweigen


Kurzbeschreibung:

Zwölf Jahre sind vergangen, seit Nina ihr Heimatdorf fluchtartig verlassen hat. Nun kehrt sie unerwartet zurück, und ihre Ankunft wirft das sonst so ruhige Leben in der Gegend aus der Bahn. Was führt sie wieder an den Ort, den sie so lange gemieden hat? Das Zusammentreffen mit ihrer alten Clique weckt unangenehme Erinnerungen an ein Ereignis, an dem ihre Freundschaft einst zerbrach. Und über das alle bisher geschwiegen haben ...

Buchdaten:

Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: Emons Verlag
Erscheinungsdatum: 17. Oktober 2019
ISBN: 9783740806439

Meine Meinung:

"Worüber wir schweigen" ist ein Thriller der österreichischen Autorin Michaela Kastel. Sie erzählt dabei die Geschichte mehrerer Jugendlichen, deren Verhältnis von Freundschaft und Liebe zwangsweise mit dem Tod einer der ihrigen endet. Dabei bedient sich die Autorin mehrerer Zeitebenen. Beginnend in der Kindheit mit der Freundschaft von Melanie und Nina bis über deren Jugendzeit in die heutige Gegenwart. Für den Leser wird schnell klar, dass einer der Jugendlichen ums Leben kam, aber was sich dahinter verbirgt wird sukzessiv erst nach und nach klar. Michaela Kastel liefert keinen rasanten oder gar blutigen Thriller. Vielmehr erzeugt sie mit dem Beziehungsgeflecht der handelnden Personen eine fast düstere Stimmung. Diese lebt mit den Gefühlsschwankungen der Jugendlichen, mit ihren Ängsten und Nöten, aber auch von ihrer Verletzlichkeit. Vielleicht muss man diesen Thriller eher als spannendes menschliches Drama bezeichnen. Auf alle Fälle schafft er es, dass der Leser immer bei der Stange gehalten wird und das Buch damit zum Pageturner wird. Michaela Kastel formt hier über die gesamte Länge ein Puzzle, das tatsächlich für den Leser erst am Ende komplett wird. "Worüber wir schweigen" ist kein Mainstream-Thriller, vielmehr beklemmend und düster, aber doch eine  klare Leseempfehlung. Michaela Kastel beweist mit ihrem zweiten Buch erneut, dass sie in diesem Genre ganz eigene Wege geht.

Bewertung auf meiner Skala:

95%