Dienstag, 16. September 2014

Georg Haderer - Ohnmachtsspiele

Ohnmachtsspiele - von Georg Haderer


Inhaltsangabe:

Nebel, Kälte, Innenpolitik als ob Major Schäfer nicht schon genug mit seinen Depressionen und Angstzuständen zu kämpfen hätte, treten ihm auch noch der Wiener November und ein reformwütiger Innenminister in die Rippen. Wie soll Schäfer unter diesen Bedingungen arbeiten zumal in der Gerichtsmedizin neben zwei ertrunkenen Frauen auch noch die mumifizierte Leiche eines Drogensüchtigen liegt. Unfall, Unfall, Überdosis, so soll es in den Ermittlungsakten stehen, wenn es nach dem Polizeipräsidenten geht nur keine überflüssigen Ermittlungen. Doch dass nicht nur mit dem toten Junkie etwas faul ist, steht für den sturen Schäfer fest. Bei seinen Untersuchungen entdeckt er Zusammenhänge, die auf einen Serientäter schließen lassen, der sich seine Opfer nach dem Schema eines Kartenspiels aussucht. Mit seiner Theorie steht Schäfer innerhalb der Polizei weitgehend alleine da was ihn aber nicht daran hindert, mit seinen Ermittlungen in die Offensive zu gehen.
 
Buchdaten:
 
Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juni 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 342321452X
ISBN-13: 978-3423214520

Meine Meinung:
 
Der zweite Krimi von Haderer hat mir genauso gefallen wie der erste. Die Hauptperson Major Schäfer, der mit Depressionen kämpft, ist hier das Genie im Chaos. Mit seiner Verbissenheit schafft er es den Fall zu lösen, auch gegen der Willen der Vorgesetzten. Es macht Spaß beim Lesen alte Bekannte aus dem ersten Buch wieder zu treffen. Auch die Hauptperson ist einem vertraut mit seiner eigentümlichen, schrulligen Art. Wer gesellschaftskritische und verschachtelte Handlungen mit einer kauzigen Hauptperson mag, ist mit diesem atmosphärisch dichten Kriminalroman gut bedient.
 
Bewertung auf meiner Skala:
 
95%
 

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