Mittwoch, 10. August 2016

Wolfgang Burger - Die falsche Frau


Kurzbeschreibung:
 
Die Heidelberger Polizeidirektion gleicht einem aufgescheuchten Hühnerhaufen: Im Vorfeld einer internationalen Wirtschaftstagung verdichten sich die Hinweise auf einen bevorstehenden Terroranschlag, und Kripochef Alexander Gerlach versucht fieberhaft, den Tätern zuvorzukommen. Als eine Zielfahnderin vom BKA eintrifft, die auf eine untergetauchte Terroristin angesetzt ist, soll sich die neue Kollegin das Büro ausgerechnet mit Gerlach teilen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kommt man sich näher, und während in der Bevölkerung der Unmut wächst und sich Gerlachs halbwüchsige Töchter mit den radikalen Globalisierungsgegnern solidarisieren, meint seine Geliebte Theresa plötzlich, ernsthaft Grund zur Eifersucht zu haben ...
Buchdaten:
 
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Piper Taschenbuch (1. April 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492272584
ISBN-13: 978-3492272582
 
Meine Meinung:
 
Im mittlerweile achten Fall der Reihe gerät Kriminalrat Alexander Gerlach zwischen die Fronten zweier Frauen, der Kollegin vom BKA und seiner Geliebten Theresa. Doch damit nicht genug: Ein hochrangige Politiker aus USA kommt nach Heidelberg, hierzu sind gemeinsam mit den amerikanischen Kollegen alle Maßnahmen zu dessen Sicherheit zu planen. Dies gestaltet sich schwierig, da diesem der Unmut von Demonstranten entgegensteht. Außerdem verdichtet sich die Gefahr eines Terroranschlags oder Attentat. Und zu guter Letzt muss er sich auch noch dabei vor seinen Töchtern rechtfertigen. Eine in Summe wieder gelungene Mischung um als Leser mit Alexander Gerlach mitzufiebern und teilweise amüsiert mitzuleiden. Zwar hatte ich diesmal schon früh einen Täterverdacht, der sich dann auch bewahrheitete, dafür aber fand ich in diesem Band die Zwistigkeiten zwischen Gerlach und seinen Töchtern genial. Hier gab es mehrmals erheiternde Szenen zwischen Vater und pubertierenden Töchtern. In Summe wieder ein solider Band aus der Serie, der ich weiterhin als Leser treu bleibe.
 
Bewertung auf meiner Skala:
 
80%
 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen