Dienstag, 17. September 2013

Claus Cornelius Fischer - Nukleus

Rezension: Nukleus - von Claus Cornelius Fischer



Klappentext:


Ein neuer Fall von beängstigender Aktualität für die Berliner Notärztin Ella Bach.
 
Ein grausamer Selbstmordanschlag in der Berliner U-Bahn versetzt ganz Deutschland in Angst und Schrecken. Notärztin Ella Bach gehört zu den ersten Einsatzkräften am Tatort und beobachtet, wie ein Sanitäter das Handy des Attentäters verschwinden lässt. Kurz darauf entdeckt die Polizei im Internet ein Video: Der Attentäter hat seine Tat mit dem Handy selbst gefilmt und als Livestream ins Netz gestellt. Der traumatisierte Afghanistanveteran wirkt in dem Film wie ferngesteuert. Beim Versuch, den Sanitäter festzunehmen, reißt der einen Polizisten in den Tod, und auch diese Tat filmt der Mörder mit seinem Handy. Es ist, als würde eine fremde Macht Monster gebären. Tatsächlich deuten Spuren auf ein obskures soziales Netzwerk mit Sitz in London. Als dort Ellas beste Freundin spurlos verschwindet, reist sie in die englische Hauptstadt, um Annie zu suchen. Doch sie reist nicht allein, und dem Netzwerk des Bösen kann sie nicht entkommen.
 
Buchdaten:
 
  • Broschiert: 528 Seiten
  • Verlag: Karl Blessing Verlag (11. März 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896674889
  • ISBN-13: 978-3896674883

  • Meine Meinung:
    Ich bin zwiegespalten über diesen Roman. Beginnt er anfangs recht furios. Auf den ersten hundert Seiten wird der Leser richtig abgeholt und man ist gefesselt was dann kommt. Ja, aber genau das ist das Problem. Dann verflacht die Geschichte, man wird ständig mit dem Privatleben der Ella Bach konfrontiert, was mich eher nervte und den Spannungsbogen nach und nach zerstörte. In dieser Phase
    musste ich mich mehr und mehr zwingen weiterzulesen. Erst auf den letzten ca. 150 Seiten nahm die Geschichte dann wieder an Fahrt auf und wurde wieder spannend. Am Ende bleibt bei mir der Eindruck eines durchwachsenen Thrillers. Sehr guter Beginn, dann zäher Mittelteil und am Ende ein kleines Schlussfeuerwerk.
     
    Bewertung auf meiner Skala:
     
    70 %
     


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