Mittwoch, 18. April 2018

Eva Reichl - Mühlviertler Blut


Kurzbeschreibung:
 
Der Liebenauer Priester wird im Gotteshaus tot aufgefunden. An seinem Hals befinden sich zwei Einstichmale. Boden, Altar und Soutane sind mit Blut besudelt. Als Chefinspektor Oskar Stern zum Tatort gerufen wird, hat sich die Kunde über einen Vampirmörder längst verbreitet. Beinahe zeitgleich wird in Linz ein Weinhändler ermordet. Auch seine Leiche ist blutleer. Ist der Täter tatsächlich ein Vampir, so wie die Liebenauer Bevölkerung vermutet? Mit Knoblauch und Weihwasser bewaffnet, macht sich Oskar Stern daran, dem Vampirmörder das Handwerk zu legen.
 
Buchdaten:
 
Taschenbuch: 312 Seiten
Erscheinungsdatum: 11. April 2018
ISBN: 9783839222386
 
Meine Meinung:
 
"Mühlviertler Blut" ist der erste Band des neuen Ermittler Oscar Stern von Eva Reichl. Dabei wird der Linzer Chefinspektor mit zwei blutleeren Leichen konfrontiert. Schon kurz darauf machen Gerüchte von einem Vampirmörder die Runde und versetzen das ländliche Liebenau in einen Ausnahmezustand. Oscar Stern, Chefinspektor beim LKA Linz, kann man sich als gemütliche Person vorstellen. In den letzten Jahren vor seiner Rente, übergewichtig, ruhig und gelassen vergesslich was die Termine mit seinen Enkeln angeht und immer einer gehörigen Portion Hunger auf Schweinsbraten. Seine Gruppeninspektorin Mara Grünbrecht ist das genaue Gegenteil. Jung, dynamisch und immer auf der Überholspur. So sind lustige Momente für den Leser des Buches vorprogrammiert. Eva Reichl ist mit diesem Krimi eine gelungene Mischung aus klassischem Regionalkrimi gewürzt mit einer gehörigen Prise Humor gelungen. Die Protagonisten sind gut gezeichnet und als Leser kann man sich die Figuren und jeweiligen Handlungsmomente bestens vorstellen. Leser, denen Ermittlertypen wie der Allgäuer Kommissar Kluftinger gefallen, werden sicherlich auch Oscar Stern und sein Team mögen. Für mich ein unterhaltsamer Regionalkrimi mit Potential auf weitere Fälle.
 
Bewertung auf meiner Skala:
 
90%
 

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