Kurzbeschreibung:
Der Frieden ist vorbei. Cochise und seine Chiricahua ziehen gegen die Weißen in den Krieg. Als John Taylor, Noah Washburn und eine Patrouille aus Fort Buchanan auf die Überreste eines Siedlertrecks stoßen, finden sie nur rauchende Trümmer, verbrannte Wagen und Tote. Niemand wurde verschont! Kurz darauf erreicht die Gewalt auch Jenny Dobbs und ihren Sohn Mike. Im Morgengrauen überfallen Chiricahua die Postkutschenstation, setzen die Gebäude in Brand und ermorden einen der Helfer. Nur das Eingreifen Taylors rettet die Überlebenden. Jenny bleibt keine Wahl: Sie muss mit ihrem Sohn nach Sonoita, in die vermeintliche Sicherheit der Stadt. Aber auch dort ist die Zukunft ungewiss.
Romandaten:
Band: 2
Seitenanzahl: 144
Produktform: eBook
Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum: 10. Oktober 2026
ISBN: 9783819809736
Meine Meinung:
"Die Fackel des Krieges" ist der zweite Band der Western-Reihe "Der Scout" von Alfred Wallon. Die Lage in Fort Buchanan verschlechtert sich zunehmend. Nicht nur, dass durch unbedachte Entscheidungen nun die Chiricahua-Apachen auf dem Kriegspfad sind, sondern auch weil aus dem Osten schlimme Nachrichten kommen. Die Nord- und Südstaaten befinden sich nun im Bürgerkrieg. Rund ein Viertel der Soldaten verlässt das Fort, um in den Sezessionskrieg zu ziehen. Währenddessen überfallen Apachen einen Treck und hinterlassen nur Tod und Verwüstung. Als auch noch die Postkutschenstation Ziel eines Überfalles wird, kann nur in letzter Sekunde ein weiteres Massaker verhindert werden. Die Lage in Sonoita und Umgebung wird immer prekärer. In diesem zweiten Band lässt Alfred Wallon die Lage weiter eskalieren. Auf der einen Seite dezimierte Anzahl von Soldaten, auf der anderen Seite eine mehr und mehr werdende Anzahl der Apachen, die den Krieg gegen die "Weißaugen" befürworten. Häuptling Cochise wird selbst innerhalb seines Stammes immer mehr in die Enge getrieben und ist zum Handeln gezwungen. Währenddessen nähern sich Scout John Taylor und Jenny Dobbs trotz aller Sorgen an. Hier hätte ich mir etwas weniger Darstellung von Mike Dobbs und dessen Freundschaft zum Wolfshund Sam gewünscht. Dafür wäre interessant gewesen wie Cochise weiter innerhalb des Konfliktes zu weiteren Handlungen gezwungen ist, um sein Häuptlingsamt nicht zu verlieren. Auch wird ein weiterer Handlungsstrang rund um einen Minenbesitzer in Sonoita und dessen Anheuern von Revolverhelden eröffnet. In Summe geht es mit dem Scout John Taylor interessant weiter. Man darf gespannt sein, wie sich die Story im nächsten Band weiterentwickelt.
Bewertung auf meiner Skala:
80%
