Montag, 30. Juli 2018

Manfred Faschingbauer - Bayerisch kalt



Kurzbeschreibung:

Als Moritz Buchmann zu einem Autounfall gerufen wird, ahnt er nicht, dass die goldenen Herbsttage, die er im Bayerischen Wald verbringt, bald in Blut versinken werden. Die verkohlte Leiche des rumänischen Geschäftsführers der in Kirchbach ansässigen Green Mountain Electronics ist dabei nur der Auftakt zu einer Reihe rätselhafter Morde, welche die Region am Regen in Angst und Schrecken versetzen. Moritz und seine Kollegen werden in einen Strudel der Gewalt gezogen und müssen erkennen, dass Mord nicht das schlimmste aller Verbrechen ist.

Buchdaten:

Taschenbuch: 416 Seiten
Erscheinungsdatum: 4. Juli 2018
ISBN: 9783839222874

Meine Meinung:

"Bayerisch kalt" ist der dritte Krimi aus der Moritz-Buchmann-Reihe von Manfred Faschingbauer und der zugleich zweite im Gmeiner Verlag erschienene der Reihe. Der mittlerweile zur Kripo Deggendorf versetzte Kriminaloberkommissar Moritz Buchmann bekommt es diesmal mit drei mysteriösen Morden in seiner neuen Heimat zu tun. Da diese teilweise auch noch örtlich in die Zuständigkeit der Kripo Regensburg fallen, ist das alte Ermittlerteam wieder vereint und er trifft erneut auf seine bekannte Kollegin Mel und den Polizisten Karl. Schnell entwickeln sich die Fälle als mögliche Vergeltungstaten und es ergeben sich Verbindungen zu einem rumänische Schleuserring. Das erste Opfer war anscheinend zusätzlich in Waffenschmuggel involviert, was zusätzlich das BKA auf den Plan ruft. Dadurch ergibt sich für Moritz Buchmann und sein Team ein komplexer Fall den es zu lösen gilt. Manfred Faschingbauer nimmt hierbei die grausame Tat aus dem Sommer 2015 als Grundlage, als in Österreich ein von Schleusern verlassener LKW aufgefunden wird, in dem 71 Flüchtlinge qualvoll ums Leben kamen. Dieses wahre Verbrechen baut er dabei geschickt in seinen Kriminalroman ein. Obwohl sich sehr früh für mich eine Vermutung bzgl. des Täters ergab, die sich dann auch bewahrheitete, war dieser Krimi für mich sehr spannend. Geschickt baut sich dieser Spannungsbogen auf, in dem das der Leser nach und nach weitere Puzzleteilchen erfährt. Ebenso ist mir das Ermittlerteam in dieser Reihe sehr sympathisch. Es hilft aber wenn man die Bände in der richtigen Reihenfolge liest. Dadurch erkennt man besser die zwischenmenschlichen Beziehungen des Moritz Buchmann mit seinen Kollegen und Umfeld. "Bayerisch kalt" ist für mich wieder ein rundum gelungener Regionalkrimi aus dem Bayerischen Wald und ich bin gespannt auf weitere Bände aus der Reihe.

Bewertung auf meiner Skala:

100%


1 Kommentar:

  1. Lieber Roland,

    ich mag regionale Krimis total gern. Wenn man nicht von der Krimihandlung aufgefangen wird, gibt es wenigstens noch die regionale Seite zu erleben. Bei manchen Büchern klappt ja auch beides, was beim vorliegenden Buch der Fall zu sein scheint.

    Wünsche dir ein schönes Wochenende und ein kühles Plätzchen zum Lesen.

    LG Barbara

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