Donnerstag, 29. Januar 2026

Jeffrey Archer - Das elfte Gebot

 


Kurzbeschreibung:

Connor Fitzgerald führt ein Doppelleben. In den Augen seiner Familie hat er eine bürgerliche Existenz, in Wirklichkeit ist er Spezialagent der amerikanischen Regierung und die tödlichste Waffe der CIA. Als er glaubt, seine Karriere beenden zu können, schickt ihn sein Arbeitgeber auf eine letzte Mission in das Herz des ehemaligen Todfeindes: nach Moskau. Dort gibt es einen Präsidentschaftskandidaten, der es auf eine militärische Konfrontation mit den USA abgesehen hat. Was Connor nicht weiß: Er selbst ist derjenige, der auf der Abschussliste steht. Eine politische Entscheidung, denn sein letzter Auftrag war ohne Wissen des Präsidenten erfolgt, und außer der CIA-Spitze ist er der einzige Zeuge. Erst als er, von seinem Informanten verraten, in der Todeszelle des KGB sitzt, beginnt er zu ahnen, dass er Opfer einer Intrige geworden ist.

Buchdaten:

Taschenbuch: 496 Seiten
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 14. Januar 2026
ISBN: 9783453471818

Meine Meinung:

"Das elfte Gebot" ist ein Spionagethriller von Jeffrey Archer, den er bereits 1998 geschrieben hat und der in Deutschland zum ersten Mal im Jahr 2000 veröffentlicht wurde. Im Heyne Verlag erschien nun eine Neuauflage. Connor Fitzgerald ist Außenagent der CIA und sein Einsatzgebiet sind Spezialaufträge. Nach außen führt der Vietnamveteran ein beschauliches Familienleben. Als er von einem Einsatz in Kolumbien nach Hause kehrt, wartet bereits ein weiterer letzter Spezialauftrag auf ihn. Dieser scheint von höchster Stelle aus dem Oval Office zu kommen und soll Fitzgerald in die Höhle des Löwen nach Moskau führen. Doch dies soll zu einem Himmelfahrtskommando werden. Denn Fitzgerald soll dabei Opfer einer Intrige werden und sein gefährliches Insiderwissen über die CIA mit ins Grab nehmen. Jeffrey Archer inszeniert mit diesem Roman eine sehr spannende Agentenstory. Von Verschwörungen und Intrigen bis hin zu tödlichen Einsätzen quer über den Globus enthält dieses Buch alles was den Leser bei der Stange hält. Von Anfang bis zum Ende spannend, immer wieder Wendungen und Entwicklungen, die einen ins Grübeln bringen. Zwar sind die Rollen zwischen Gut und Böse klar getrennt und erkennbar innerhalb der Machtstrukturen, doch fiebert man mit Connor Fitzgerald als Spielball der Intrige mit. Diese Mischung hat mir sehr gut gefallen und ich finde Jeffrey Archer ist mit diesem Buch ein richtig guter Agententhriller gelungen, der auch 28 Jahre nach Erstveröffentlichung nichts an Qualität verloren hat. Im Gegenteil, wahrscheinlich wieder höchst aktuell unter den jetzigen politischen Mächtigen in den USA bzw. Russland. Für mich 2026 das erste Lesehighlight des neuen Jahres.

Bewertung auf meiner Skala:

100%