Mittwoch, 21. Januar 2026

Claudia Rossbacher - Steirerzwist

 


Kurzbeschreibung:

Kaum ist Sandra Mohr aus dem Urlaub zurück, wird in Graz eine tote Joggerin mit durchtrennter Kehle aus der Mur geborgen. Am Einsatzort stellt die LKA-Ermittlerin fest, dass sie die ermordete Hoteldirektorin flüchtig kannte. Kurz darauf wird unter einer nahen Brücke die Leiche eines Obdachlosen mit ähnlichen Verletzungen gefunden. Wurde die Frau beim Joggen zufällig zur Mordzeugin und musste deshalb sterben? Oder war alles ganz anders? Sandra Mohr und Sascha Bergmann ermitteln in einem Fall, der mit jeder neuen Spur noch undurchsichtiger wird.

Buchdaten:

Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: Gmeiner
Erscheinungsdatum: 9. Januar 2026
ISBN: 9783839209066

Meine Meinung:

"Steirerzwist" ist der fünfzehnte Band der Steirerkrimis von Claudia Rossbacher. Eine bekannte Grazer Hoteldirektorin wird während ihrer morgendlichen Joggingrunde entlang der Mur von einem unbekannten Täter überfallen, erstochen und in den Fluss geworfen. Als die Leiche einige Kilometer weiter entdeckt wird, beginnt ein neuer Ermittlungsfall für die LKA-Beamten Sandra Mohr und Sascha Bergmann. Kurze Zeit später wird die Leiche eines Obdachlosen ebenfalls am Murufer entdeckt. Auch dieser wurde erstochen. Hängen die beiden Mordfälle zusammen und wenn, in welcher Form? Claudia Rossbacher lässt ihr Ermittlerpaar zum mittlerweile fünfzehnten Mal auf den Spuren nach dem Täter suchen. Für Sandra Mohr wird es diesmal auch sehr persönlich, sie muss sich der Beerdigung ihrer Mutter und der Rückkehr in ihren Heimatort und dem Aufeinandertreffen mit ihrem Halbbruder stellen. Keine einfache Konstellation, zudem ihr Kollege Sascha Bergmann sich ebenfalls teils wie der berühmte Elefant im Porzellanladen verhält. Auch eine junge Kollegin bekommt dies zu spüren. Vieles ist dem Leser, der die Reihe kennt, sehr vertraut. Und doch ergeben sich Konstellationen, die einen neugierig auf das Weiterlesen in der Story machen. Sascha Bergmann hält für mich immer einen Schmunzelfaktor bereit. Während er eigentlich immer unverändert durch die Bände bleibt, legt Sandra Mohr eine Entwicklung hin, die lebendig und nahbar erscheint. Mir hat dieser neue Fall der Steirerkrimi wieder gut gefallen. Zur rechten Zeit spannend, aber auch einnehmend wenn es um das Gefühlsleben der Protagonisten ging. Claudia Rossbacher meinte einst, dass ihre Steirerkrimi im Alphabet aufsteigend wären. Mit "Steirerzwist" ist sie nun am Ende des Alphabets angekommen. Ich hoffe aber sehr, dass sie diese sympathische und lesenswerte Krimireihe fortführen wird. Ihr Vorwort im Buch lässt die Leser wie mich hoffen, dass in der Steiermark weiter ermittelt wird.

Bewertung auf meiner Skala:

85%