Freitag, 16. Januar 2026

Michaela Weikmann - Glimmender Schmerz

 


Kurzbeschreibung:

Nachdem ein lebensgefährlicher Einsatz nach einem Banküberfall in der Salzburger Getreidegasse ein tragisches Ende findet, lässt sich der routinierte Sonderermittler Siegfried Stoigachner nach Wien versetzen und landet in der "SOKO-WNB", wo ihn die nächste Herausforderung erwartet. Es bleibt jedoch keine Zeit, sich aneinander zu gewöhnen, denn ein extreme grausamer Mord führt sie in eine Eisenstädter Kirche. Noch mitten in den Ermittlungen dazu geschehen jedoch weitere brutale Morde. Auf den ersten Blick haben die Opfer keinerlei Gemeinsamkeiten, also müssen die beiden Sonderermittler ziemlich tief graben. Dazu kommen sie immer mehr ins Fadenkreuz des skrupellosen Mörders.

Buchdaten:

Gebundene Ausgabe: 287 Seiten
Verlag: Selfpublisher
Erscheinungsdatum: 2025
ISBN: unbekannt

Meine Meinung:

"Glimmender Schmerz" ist ein Krimi der österreichischen Autorin Michaela Weikmann. Der Polizeibeamte Sigi Stoigachner lässt sich nach einem tragisch geendeten Einsatz von Salzburg nach Wien versetzen. Dort trifft er in der Soko auf seinen neuen Kollegen, der junge Hubert Zander, genannt Lex. Die beiden Kollegen sind vom Wesen her total unterschiedlich, doch raufen sie sich schnell zusammen. Dies ist auch nötig, denn sie bekommen es mit einer Mordserie zu tun, die ihren Ursprung in der dunklen Vergangenheit einer ehemaligen Eisenstädter Klosterschule hat. Der Krimi beginnt in Salzburg, führt das Geschehen aber in die österreichische Hauptstadt sowie ins Burgenland. Die Autorin wechselt dabei aber nicht nur die Handlungsorte. Vom eigentlichen Kriminalfall schweift sie teils auch in das Privat- und Liebesleben der Protagonisten ab. Dies stellt grundsätzlich kein Problem dar, aber leider wird dadurch der Spannungsbogen öfter auch abrupt abgerissen. Die teils grausamen Morde stehen daher manchmal in direktem Kontrast zu darauf folgende private Einblicke in das Leben der Ermittler. Beim Lesen des Krimis hatte ich deshalb teils Schwierigkeiten die langatmigen Seiten zu überbrücken bis zur nächsten spannenden Passage. Hier hätte ich mir weniger Privatleben und mehr Fokussierung auf die eigentliche Jagd nach dem Mörder gewünscht. In Summe daher für mich ein Krimi mit Höhen und Tiefen, der noch Potential nach oben hat.

Bewertung auf meiner Skala:

70%