Kurzbeschreibung:
Geheimdienstchef M schickt Bond auf eine Mission, um einen russischen Agenten namens „Le Chiffre“ auszuschalten. Er soll ihn am Baccara-Tisch ausnehmen und so seine sowjetischen Auftraggeber zwingen, ihn in den „Ruhestand“ zu schicken. Zunächst scheint es so, als ob das Glück Bond hold ist – Le Chiffre hat eine Pechsträhne. Doch manche Leute weigern sich einfach, nach den Regeln zu spielen ...
Buchdaten:
Taschenbuch: 240 Seiten
Verlag: Cross Cult
Erscheinungsdatum: 25. September 2012
ISBN: 9783864250705
Meine Meinung:
"Casino Royale" ist der erste Band der James-Bond-Reihe von Ian Fleming. Der sowjetische Agent Le Chiffre steht unter großem Druck. Er hat einen sehr großen Geldbetrag, den der von der Vorläuferorganisation des KGB, SMERSCH genannt, zur Unterwanderung französischer Gewerkschaften erhalten hat, leichtsinnig durch eine Fehlinvestition verloren. Seine letzte Chance sieht er darin, dass Geld am Spieltisch zurückzugewinnen. Der junge James Bond, der erst kürzlich seinen Status als Doppelnull-Agent erhalten hat, wird auf ihn angesetzt. Seine Aufgabe ist es Le Chiffre am Spieltisch zu besiegen und diesen zu ruinieren. So würde dieser von seiner Organisation fallengelassen werden und als Gefahr gebannt sein. Der Autor Ian Fleming erdachte die Figur James Bond und diese wurde sowohl als Romanfigur wie auch in den Verfilmungen weltberühmt. Die Verfilmungen erschienen dabei in anderer Reihenfolge als in der chronologischen Reihenfolge der Bücher und weichen auch teils sehr stark von den Romanvorlagen ab. "Casino Royale" erschien als erster Band bereits 1953 im Original, in Deutschland erstmalig 1960. Zum 50-jährigen Filmjubiläum sind die Bond-Romane jetzt erstmalig chronologisch mit den originalen Kapitelabschnitten und -überschriften in einer ungekürzten Neuübersetzung im Cross Cult Verlag veröffentlicht. Daher für jeden Fan des britischen Agenten eine Freude und als Besonderheit gibt es alle vierzehn erschienenen Originalromane in einem Sammelschuber. Diese Neuübersetzung von "Casino Royale" zu lesen bereitete mir große Freude. Man erlebt den jungen James noch teils unerfahren und mit Selbstzweifel, sowie verletzlich und doch wieder sich und anderen gegenüber hart. Auch sein amerikanisches Pendant Felix Leiter erscheint in diesem Roman zum ersten Mal auf der Bildfläche. Die Story im Roman ist nicht so actiongeladen, wie dies in der Verfilmung dargestellt ist. Dennoch gefällt mir die Romanvorlage sehr gut und ich freue mich nach langer Zeit wieder in die Romanwelt von Ian Fleming einzutauchen und seinen britischen Agenten dabei zu begleiten.
Bewertung auf meiner Skala:
90%
